LIQ`s House Of Peace

Das Blog „Liqhouseofpeace“ wird stillgelegt und in Kürze geschlossen!

Geschrieben von Liberty City-Team am 23. März 2009

„Jeder hat das Recht auf Dummheit, aber warum müsst ihr es gleich so übertreiben“,  so oder ähnlich las es  ich auf neulich in einem Blog.

Das Ärgerlichste an diesem Spruch ist – er stammt nicht von mir, andere waren da besser, und in manchen Lebenslagen trifft er bei nahezu jedem einmal zu.

Die meisten Leser haben sicherlich die Problematik in diesem Blog, um das Thema Urheberrecht und die Verletzung dieser, mitverfolgt.
Ich denke, tiefer darauf einzugehen, gar mit Schuldzuweisungen um sich zu werfen, liegt in niemandes Interesse.
Tatsache bleibt, dass durch das Plagiat eines hervorragenden Artikels, des Herrn Jochen Mai, ein Stein ins Rollen kam, der härter ist als so mancher Dickschädel.

Auf Grund dieses „fatal error“ wurde und wird dieses Blog nun mit Argusauge auf den Prüfstand des Urheberechtes gestellt – verständlich, wie ich persönlich finde.
Ohne von mir aus nun ins Detail gehen zu müssen bleibt zu konstatieren: Das geschulte Augen eines Rechtsexperten wird bei einigen Texten, insbesondere aber bei Bildern, dieses Blog sehr schnell als wahre Fundgrube entdecken – ob immer mit seriösem Hintergrund sei dahingestellt. Deutlich klar stellen möchte ich aber, dass Herrn Jochen Mai keinerlei Schuld trifft, im Gegenteil, er hat uns die Augen geöffnet, auf rechtlich bedenkliche Inhalte hingewiesen und den/die Blogbetreiber somit vor größeren rechtlichen Konsequenzen bewahrt. Dafür herzlichen Dank von mir!
Bloggen heißt nicht nur, dass sich Hiobs, Sofitwares, Cunos, Schvvarze Peter oder sonst wer versuchen verbale Gefechte zu liefern, die zuweilen das Niveau  6-jähriger Sonderschüler unterbieten oder aber, ohne großartig nachzudenken, Schriften oder Bilder aus dem Internet auf ihren Blog laden. Bloggen sollte Freude bereiten (bei unseren und einigen anderen Blogs über Satire, über deren Qualität im Einzelnen durchaus diskutiert werden darf), helfen oder nützliche Hinweise zu den vielen Problemen des privaten und beruflichen Alltags geben – bloggen bedeutet neben dem kreativen Input, Stress abbauen und diesen nicht noch fördern.
Bloggen bedeutete aber auch, und zwar immer mehr, sich über Urheberrechte Gedanken zu machen, und nicht zu glauben die Arbeit des Bloggerkollegen zu wertschätzen, in dem man sich unverhohlen und ohne zu Fragen seiner Arbeit bedient.

Hier gibt es für viele Menschen mit Internetpräsenz, ob Blog oder Homepage, noch sehr viel Nachholbedarf, daran möchte ich ob meiner Erfahrung – allerdings ohne erhobenen Zeigefinger, der mir nicht zusteht – erinnern.

Zum Schluss gelange ich wieder zu dem Eingangs erwähnten Blog und einem dort zitierten Spruch des Bertrand Russel:

Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß.

Dieses Blog wird nun zunächst NUR stillgelegt und alle bisherigen Inhalte entfernt, um den derzeitigen Administratoren/Autoren Gelegenheit zu geben, Verlinkungen zu eventuell neuen Blogs hier zu platzieren, in wenigen Wochen wird das Blog dann vollständig geschlossen.
Ich denke, dies liegt auch im Interesse des geistigen Vaters dieses Blog, Kiro27 alias Vincent Valentin, der diesem mit seiner unkonventionellen Art lange Zeit seine eigene Note gab.

Lange genug waren andere hier Ziel von Ironie, darum zum Abschluss ein Video der Selbstironie. Ich lege Wert auf die Feststellung, dass mit diesem Video die begangenen Urheberechtsverletzungen weder heruntergespielt noch bagatellisiert werden sollen.

Ein herzliches Danke allen treuen Lesern, die auch oftmals mit Herzblut bei interessanten Themen mitdiskutierten und immer wieder den Weg zu diesem Blog fanden.

Den SchVVarzen Peter findet ihr künftig, wie vor wenigen Tagen schon erwähnt, auf seinem Blog SchVVarzer Peter’s Liberty City.

Hartmut wird sicherlich in Kürze den Link zu seinem neuen Blog bekannt geben.

Allen die nun meinen, Hartmut und SchVVarzer Peter würden sich im Altenwohnheim gegenseitig die Luft aus den Rädern ihrer AOK-Shopper lassen, oder wechselweise Gift in’s zahnlosengerechte Essen des anderen mischen, sei gesagt: Diese Entscheidung wurde gemeinsam und einvernehmlich getroffen. Es gibt für vernünftige Menschen keinen Grund, über unterschiedliche Auffassungen des Bloggens, eine Freundschaft aufzukündigen.

Und sind wir doch mal ehrlich: „Liqhouseofpeace“ gab es nie und wird es nie geben, also von Anfang an der falsche Name. Lycos hat sich schon lange von den Usern abgewandt, warum also noch diesen Namen tragen – und schon gar nicht in Verbindung mit Frieden.

Für Hartmut bietet sich die Chance ohne Altlasten mit einem neuen Blog zu beginnen, und sicherlich wieder bei ambitionierten Lesern, mit spannenden Themen Interesse an eifrigen Diskussionen zu erwecken.
Der Administrator

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Gerechtigkeit?

Geschrieben von Liberty City-Team am 18. März 2009

Vor nicht langer Zeit rauschte es im Blätterwald, da wurde doch tatsächlich eine Kasserin entlassen weil sie einen Kassenbon unterschlug, Wert: etwa 2 Euro, eine Weile später traf es 2 Bäcker, Wert: Cent-Betrag, der Ausgang der Geschichte ist bekannt.

Jetzt aber, trotz Unterschlagung keine Kündigung.

Da hat ein leitender Mitarbeiter eines Krankenhauses in Cloppenburg, Peter Koschnik, mehr als 200.000 Euro unterschlagen, er  wurde, wie man das auch erwartet, fristlos entlassen. So weit so gut? Nein, weit gefehlt, dieser Mann klagte vor dem Arbeitsgericht und bekam Recht, die Entlassung sei unwirksam befand das Gericht, allerdings muss er das Geld mit Zinsen zurückzahlen.  So das Arbeitsgericht unter Vorsitz von Richterin Oppermann.

Da aber eine Wiedereinstellung nicht infrage kommt, man bedenke den Vertrauensverlust, wird dem armen Mann natürlich eine Abfindung angeboten.

Quelle. NwZ

Ich denke das ist doch eine vernünftige Lösung, erst den Arbeitgeber bestehlen, dann auf Wiedereinstellung klagen, aber doch lieber eine Abfindungssumme kassieren.

Der Voksmund sagt dazu : so stösst man sich gesund.

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Neuanfang des Blog

Geschrieben von Liberty City-Team am 18. März 2009

Nach Tagen der Überlegungen bin ich heute wieder Online und lese diese Komm. die ich natürlich wie versprochen immer einstellen werde,  auch wenn mir manches nicht gefällt, so habe ich es versprochen und so wird es bleiben.

Hier jammert ein Leser über Kürzungen seiner Beitrages , obwohl er in einem Nachsatz behauptet es sei nichts gekürzt worden, wozu also die Aufregung? Er legt wert auf die eigene ach so offene Art, durch das Einstellen seiner E-Mail-Adresse sei er transparent. Stimmt, aber nur bedingt, er müsste dann schon eine Adresse eingeben die es tatsächlich gibt, oder wie ist es zu erklären dass eine abgeschickte Mail an ihn zurückkommt mit dem Vermerk, Adressat unbekannt?

Dieser Blog, also ich behält sich vor jeden Beitrag auf Beleidigungen   zu überprüfen , wenn es Beleidigungen geben sollte, nach meiner eigenen subjektiven Feststellung , dann wird der Beitrag um diesen Satz gekürzt, das ist mein Recht als Blogbetreiber. Dies habe ich durch ein ausgiebiges Gespräch mit meinem Anwalt klären können, es ist nicht nur mein Recht, es ist sogar meine Pflicht andere Leser zu schützen.

Wer erinnert sich nicht an die Zeiten des Grashüpfer -Blog ?

Wer hat schon  das Lycos-Forum vergessen? Alle schon vergessen? Es wurde gepöbelt, denunziert,beleidigt, das will ich hier nicht haben.

Allen voran die User z.B.  z.H.  Encore , der auch hier schreibt, wenn auch unter anderem Nick, Encore bist Du wirklich der Meinung ich kenne Deinen hier benutzten Nick nicht? :-)

Genau das werde ich hier vermeiden, es wird in Zukunft auch keine Berichte über Lycos erscheinen, wie ursprünglich von Peter u. mir vereinbart.

Ich hätte den Artikel über Gruftie niemals geschrieben, da es sich doch um den ganz normalen Wahnsinn bei Lycos handelt, also nicht erwähnenswert.

Es wird lustiges, nachdenkliches aus aller Welt hier erscheinen, die Welt ist nicht Lycos, Lycos ist nicht die Welt. Zu viele gute ehrliche User haben sich von Lycos abgekehrt. Dies soll von mir das letzte Wort über Lycos sein.

Rechtsfragen kann und werde ich natürlich nicht beantworten, der Gesetzgeber gibt dafür eine klare Regelung vor.

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Adieu …

Geschrieben von Liberty City-Team am 15. März 2009

Viele Köche verderben den Brei, in Hessen reicht einer, in manchem Blog auch – sagt man. Manchmal ist die Küche für zwei Köche zu klein, erst Recht wenn man von „guter Küche“ unterschiedliche Auffassungen hat.

Daher werde ich mich ab sofort wieder ausschließlich auf meinen Blog Liberty City konzentrieren und diesem hier nicht mehr als Autor zur Verfügung stehen.

Da ich als Gründer des Blogs „liqhouseofpeace“ als Administrator aber in der Verantwortung stehe, bin ich selbstverständlich über meine im Impressum veröffentlichten Adressdaten für Rechtsfragen weiterhin erreichbar.

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Gruftie65 bei Lycos iQ deaktiviert

Geschrieben von Liberty City-Team am 15. März 2009

Ob Gruftie65 deaktiviert wurde, oder nach monatelangem Mobbing durch Busyhasta und einigen seiner Kollegen die Schnauze voll hatte und freiwillig die Segel strich – darüber darf spekuliert werden.

Hierzu auch ein Kommentar von Grandpa_Wolf, den dieser heute an anderer Stelle unseres Blogs am 15.03.2009, 0:23 eingestellt hatte:

„Zum Verlassen von LiQ ist heute gruftie65 von Ingo alias bushyasta aufgefordert worden – er habe eindeutig zuviele humorvolle Antworten gegeben.

Andere Unternehmen würden einen treuen Fan aus den Anfängen in 2006 mit mehr als 20.000 Antworten, der immer noch seinen Humor behalten hat, mit einer Treueprämie auszeichnen. Nicht so bei Lycos.

Aber das passiert halt, wenn Support und Moderation mitnichten die Ziele der Unternehmensführung umsetzen und die Chefetage nicht regulierend eingreift. Ja – es geht darum, in Lycos iQ Fragen von Menschen beantwortet zu bekommen. Nein, dies muß nicht zwingend ohne Humor geschehen.

Wer unter Wissen nur Informationen versteht, ist eh woanders besser aufgehoben.“

Wolf, möglicherweise wolle man auch nur rechtzeitig die Reißleine ziehen, da zu befürchten war, Gruftie65 könne sich auch bei 111.111 Punkten festsetzen.
So was sieht man bei Lycos als stillen Protest, was auf keinen Fall geduldet werden darf.

Merke: Lycos und seine Dämonen sind unfehlbar!

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Zug der Erinnerung – Children of the Holocaust

Geschrieben von Liberty City-Team am 12. März 2009

Der gemeinnützige Verein „Zug der Erinnerung“, gegründet im Juni 2007, versucht in ausrangierten Zugwagons die Geschichte der europäischen Deportationen durch die Erforschung und Präsentation einzelner Biografien dem Besucher mitfühlbar zu machen. Besonderes Augenmerk gilt dem Schicksal der unzähligen Kinder im Dritten Reich und deren Deportation mit der Reichsbahn zu den einzelnen Vernichtungslagern.

Die Deutschen Bahn zeigte sich nicht bereit, auf die Erhebung von Trassen- und Stationspreisen zu verzichten oder – da dies nach Angaben der Bahn aus rechtlichen Gründen nicht möglich sei – diese durch Spenden auszugleichen.

Bisher entstanden so dem gemeinnützigen Verein „Zug der Erinnerung“ Kosten von mehr als 100.000 Euro. Herr Mehdorn und die Bahn sind nach wie vor nicht bereit, auf die Organisatoren dieses wertvollen Projektes zuzugehen.

Der Tarif  der Reichsbahn betrug 1942 für die Personenbeförderung in der 3. Klasse
vier Pfennig pro „Personenkilometer“, Kinder unter zehn Jahren zahlten die Hälfte, Kinder unter vier Jahren fuhren kostenlos in den Tod.
Mengenrabatt gewährte die Reichsbahn auch:
Ab 400 Personen wurden Preisnachlässe für die Sonderzüge, die für ihre Insassen den sicheren Tod bedeuteten, gewährt. In Deutschland waren die Fahrtkosten von den Juden selbst zu entrichten und direkt an die Gestapo abzuführen

Ungefähr drei Millionen Menschen transportierte die Bahn in die Vernichtungslager, wie NS-Forscher recherchierten.

Man tritt gewiss niemandem zu nahe, stellt man kühl und sachlich fest: De facto verdiente die (Deutsche) Bahn früher – und sie tut es heute wieder – am Holocaust.
Damals an den Deportationen, heute an der Erinnerung von Menschen, die nicht so schnell und leichtfertig vergessen, wie Herr Mehdorn.


Nachfolgend ein Link zum „Zug der Erinnerung“, sowie zwei Videos, welche Schrankdackel und ich nach dem Besuch dieser Ausstellung erstellt haben.
Im Weiteren die englische Originaldokumentation über das Mädchen Agnes Lebovics aus der Liste über die durch den Holocaust ums Leben gekommene Kinder„ Children of the Holocaust“, stellvertretend für rund eine Million durch die Nazis ermordete Kinder jüdischer Herkunft sowie Roma und Sinti.


Zug der Erinnerung

Agnes Lebovics was born on April 13, 1939 in Czechoslovakia. Her family and her were Jewish. Both of her parents lost their jobs and her father was forced to work in a labor camp but he got to come back and visit his family once in a while.

In 1944 Agnes, Agnes’s mother, and Agnes’s little sister, Eva, were forced into a ghetto with thousands of other Jewish families. About 2 months later her whole family was transported to the Auschwitz death camp. As they stood in line a woman came up to Mrs. Lebovics and told her that if she wanted her children to live she should give them to her mother and say that they weren’t hers so she could go into the line of people to work. She asked her father what to do and he said to give the children to her mother.

She went in the other line and when her daughters called to her she ran back to them. Then a Nazi soldier beat her back into line. Then Agnes, Eva, their grandmother and great grandmother were taken straight to the gas chambers and were murdered. Agnes was five and her sister Eva was only three

Children of the Holocaust

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Aleeke – oder 2000 Jahre später …

Geschrieben von Liberty City-Team am 7. März 2009

Angeregt durch den Kommentar von Korrektus wollte ich ebenfalls einen ausführlichen Kommentar schreiben, aus dem nun zum Leidwesen der Freunde von kurzen und knappen Statements eine längere Geschichte (Artikel) wurde.

Wir schreiben das Jahr 2019 n. Chr., aus dem kleinen Dorf Mababe im Süden Botswanas wird uns folgende Erzählung überliefert:

In dem nach der Missionierung durch die katholische Kirche überwiegend  zum „Christentum“ bekehrten Botswana hatten sich der zur Bildungselite zählende Goatsemodime (Goatsemodime = Gott weiß) und seine Frau Alima (Alima = menschlich) durch ihre Güte, Hilfsbereitschaft und nicht zuletzt durch ihr Wissen in dem kleinen Dorf Mababe ein hohes Ansehen unter den Dorfbewohnern verschafft. Ackerbau und Viehzucht waren ihnen von Kindesbeinen an in die Wiege gelegt, traditionell hatten sie von ihren Vorfahren, den Tswana, die Rinderzucht übernommen – Rinder, immer noch ein besonderes Statussymbol, durch deren Besitz heute die soziale Stellung in Botswana bestimmt wird. Der Ertrag reichte nicht nur seine Familie zu ernähren, trug er auch zur Ernährung und Lebenserhaltung vieler weniger gutsituierter Dorfbewohner bei.
Goatsemodime  und Alima gaben gerne von dem ab was sie hatten, mit anderen Menschen zu teilen, zu helfen wo sie nur konnten, sich die Probleme der Menschen anzuhören und den Jungen unter ihnen den rechten Weg ins Leben zu zeigen,  war für sie ein christliches Gebot.

Ihr ganzer Stolz war Aleeke, ihr mittlerweile 17-jähriger Erstgeborener, der seinem Namen (Aleeke = Löwe) in jeder Hinsicht gerecht wurde. Wo er nur konnte setzte er sich mit großem, kämpferischem Herzen für die Belange anderer ein, seine durch das Elternhaus erlangte Bildung ließ ihn aber stets mit Bedacht handeln.
Ein besonderes Glänzen in den Augen Aleekes war immer dann zu sehen, wenn ihn die Gegenwart seiner kleinen Schwester Ethole für einen Moment aus seiner Gedankenwelt um all das was er noch schaffen wollte, herausführte. Ihre Augen, die ihn wie leuchtende Sterne über ihren Lippen, die immer zu lächeln schienen, anstrahlten, schlossen es aus, dass Aleeke ihr auch nur einen Wunsch abschlagen konnte. Sie schien wirklich ein von Gott geliebtes Kind (Ethole = Gott liebt uns), welches diese Liebe durch ihr Wesen weitergab.

Nach dem alten traditionellen Jahreszeitkalender ist der fünfte Monat des Jahres „Mosetlha“. Das bedeutet, dass der Mosetlha-Baum blüht, und dass – falls es frühzeitig geregnet hat – die Kinder Beeren von wilden Büschen essen. Es bedeutet aber auch, dass es Zeit zum Pflügen und zur Bearbeitung des Ackers ist. So begab sich die Dorfbevölkerung zum „Masimo“, dem Ackerbaugebiet hinaus. Im Dorf blieben dann nur noch die Prister, Alten und Schulkinder zurück, so auch Ethole. Ethole hatte wie alle Kinder im Dorf frühzeitig gelernt zu Hause mit anzupacken,  kümmerte sie sich also um Haus und Herd, während ihre Eltern Goatsemodime und Alima sowie ihr Bruder Aleeke auf dem Masimo waren.

So geschah es, dass sich am siebten Tag des Mosetlha, einer der Alten, der katholische Priester Thilivhali (Thilivhali = einer der nicht vergisst) an der jungen, unschuldigen Ethole verging.

Aus Scham mochte sich das Mädchen niemandem, nicht einmal ihrem Bruder Aleeke, mit ihrem Schicksal anvertrauen, aber recht schnell bemerkten Goatsemodime, Alima und auch Aleeke, dass die Aura der Unbekümmertheit, der Heiterkeit und Fröhlichkeit von der Seele des Mädchens gewichen war, ihre Augen glichen einem tiefen dunklen See, ihre Lippen schienen verschlossen, ihre Gesichtszüge ließen kein Lachen mehr zu, oftmals saß sie apathisch, als sei sie in einer anderen Welt, verschlossen in einer Ecke der Lehmhütte. So dauerte es nicht lange, bis die traurige Wahrheit der ganzen Hütte und allen Menschen in ihr, fast die Luft zum atmen nahm.

Hin- und hergerissen zwischen der Lehre der katholischen Kirche und der Lehre der Vernunft suchte man nach einem Ausweg. Aleeke gelang es, einem nicht der katholischen Kirche willenlos und unterwürfig ergebenem Medizinmann, Hilfe für seine Schwester Ethole abzuringen. Für den erfahrenen Alten war es nur ein kleiner Eingriff begleitet von einer großen Zeremonie. Ethole war nun zwar von der Frucht des Bösen befreit, aber dessen Geist hatte ihre Seele vereinnahmt – dafür gab es weder Medizin noch einen Medizinmann.

Sehr schnell sprachen sich diese Neuigkeiten im Dorf herum, tuschelnd unter den Dorfbewohnern, offiziell, polemisch und hetzerisch verbreitet von den katholischen Priestern, allen voran ihrem Dorfoberhaupt, dem katholischen Priester Thilivhali.

Die weitere Geschichte über das Dorf, die Eltern und Schwester Aleekes ist schnell erzählt. Den Medizinmann fand man wenige Tage später vergiftet in seiner Lehmhütte – Gott führte ihn seiner gerechten Strafe zu, ließ der Priester Thilivhali überall verkünden. Ethole fand man am Folgetag tot am Ufer eines kleinen Flusses, angeblich habe sie aus Scham über ihre Sünden den Freitod gewählt, erzählte man sich im Dorf, nachdem die Kirche dieses Gerücht erfolgreich gestreut hatte.
Goatsemodime, Alima und Aleeke wurden exkommuniziert und mit Schande übersäht aus dem Dorf gejagt. Goatsemodime und Alima kamen nie über diese Tragödie hinweg lebten fortan verhärmt irgendwo in den nahen Bergen, bis sich nach einiger Zeit ihre Spur verlor.

Nur Aleeke hatte sein Löwenherz behalten, setzte sich wo immer er nur konnte für die Belange der Menschen ein und lebte die christliche Nächstenliebe, wie Jesus sie einst verkündete, der neuen Dorfgemeinschaft in einem kleinen Ort nahe Harare in Simbabwe, wohin es ihn im Laufe der Jahre gezogen hatte, vor.

Zusammen mit seiner Frau Anjawu (schön wie Sonnenaufgang und Sonnenuntergang) und seinen Freunden Lungule (der Gute), Waithaka (der vom Land) und Petiri (hier sind wir wieder) organisierte er Hilfsprojekte für die Ärmsten der Armen in Afrika, versuchte über sinnvolle Verhütung aufzuklären, die meiste Zeit aber widmete er den AIDS-Kranken, er versuchte Medikamente zu organisieren, die Kranken zu pflegen und wenn es denn so weit war, sie im Sterben zu begleiten. Er war die gute Seele des Dorfes und so verwundern auch nicht die vielen Erzählungen, wonach es manch Krankem nach gemeinsamen Gebeten mit Aleeke wieder besser gegangen sein soll.

Das wohltätige Wirken Aleekes sprach sich alsbald bis Harare, der Hauptstadt Simbabwes herum, wovon auch der alte, reiche Geschäftsmann Mugambi (der König) wohlwollend Kenntnis nahm, denn sein Reichtum ließ seine Seele nie verarmen oder gar verwahrlosen, und so galt seine Bewunderung Menschen wie Aleeke.

So geschah es – wie der Zufall es wollte, wieder im fünftem Monat des Jahres, dem Mosetlha -, dass Mugambi Aleeke zu sich in seinen Palast einlud, um ihm jegliche finanzielle, aber auch moralische Unerstützung für dessen Projekte zu zuzusichern.

Es gelang Aleeke in nur wenigen Jahren mit Hilfe seines Mentors Mugambi, seiner Frau Anjawu und seinen Freunden Langule, Waithaka und Petiri, vielen Menschen in Afrika den Gedanken der wahren christlichen Nächstenliebe zu vermitteln, ihnen die Angst vor Gott, der Hölle und dem Tod zu nehmen, weltweit faszinierte er mit seinen Ideen Millionen von Menschen, welche ihm halfen großangelegte Hilfsaktion zu organisieren, um die Menschen in Afrika mit notwendigen Medikamenten und sonstigen Hilfsgütern zu versorgen. Anstatt Gebetsbücher ließ er im ganzen Land Kondome verteilen, jungen Afrikanern ermöglichte er Medizinstudien, er kämpfte für die Rechte der Frauen, für legalen Schwangerschaftsabbruch und gegen die Beschneidung bei Frauen.
Er diskutierte mit Schwulen und Lesben, mit Moslems und Juden, mit Gläubigen und Atheisten und vielen mehr über Gott und die Welt, vor allem aber über dies einmalig gottgegebene Geschenk – den Menschen – seine Schwächen, seine Stärken und die Würde welche ihm zusteht, aber auch jene Pflicht, die Würde des Mitmenschen zu achten.

In Rom betrachtete man dies schon lange mehr als nur argwöhnisch, fand aber keine probaten Mittel diesen Ketzer zu stoppen, der Kirche liefen die Menschen in Scharen davon.

Der mittlerweile 92-jährige und schon greise Papst Benedikt XVI, war längst nur noch eine Marionette im Spiel seiner Kardinale und Berater, so auch im Komplott, welcher der Kirche, wie schon so oft in der Geschichte, über Verbrechen an Menschen und christlicher Werte, ihre Vormachtsstellung wieder einmal sichern musste.

Mosetlha, der fünfte Monat des Jahres sollte auch nun wieder die Schiacksalszeit Aleekes sein. In jenem Monat begab er sich mit seiner Frau Anjawu und seinem mittlerweile väterlichem Freund Mugambi auf eine Reise, zuerst nach Europa, wo er für weitere Projekte kämpfen wollte, anschließend nach Thailand um auch dort sein Wort der christlichen Nächstenliebe zu verkünden. Der Plan Roms sah vor, dass man den Dreien eine für die Todesstrafe ausreichende Menge Drogen ins Gepäck schmuggeln würde. Auf dem Flughafen in Thailand angekommen, wurden diese auch sofort von der durch Rom informierten und involvierten katholisch organisierten Polizei, auf Drogen durchsucht, verhaftet und im Schnellverfahren durch ein ebenso korruptes katholisches Gericht zum Tode verurteilt.
Alles ging so schnell, dass die Vollstreckung noch ehe die Öffentlichkeit wirklich reagieren konnte, anstand.
Als einzige Gnade gewährte man Aleeke und seinen beiden Mitdelinquenten, ihre treuen Freunde, Langule, Waithaka und Petiri vor der Hinrichtung ein letztes Mal sehen zu dürfen.

Es war heiß in Bangkok, an den Häusern klebte der Sommer und die U-Bahn-Schächte atmeten schwer, ein satter Gott schien mit jeden Luftzug von Genügsamkeit zu predigen.
Auf Wandplakaten pries die Kirche, dienstbeflissen und wie eh und je, die Moral – jene verlogene, welche Jahrhunderte die Menschheit in Angst und Schrecken versetzte und ihnen soviel Leid zufügte.
Auf den Gängen des Gefängnisgebäudes war es ruhig, so ruhig, dass den Freunden Aleekes ihr eigener Atem wie grollender Donner vorkam, der ihnen verkünden wollte, dass die Götter zugrunde gehen, weil wir Menschen gottlos geworden sind.

Langsam schritten Langule, Waithaka und Petiri zur Hinrichtungszelle.
Mugambi begrüßte sie zuerst wortlos mit einem Lächeln, als wolle er sagen „Ich bin ein alter Mann, habe mein Leben gelebt, nun ist eure Zeit gekommen“.
Anjawu schien noch schöner als sie es schon immer war, sie erweckte den Anschein, als bereite sie sich gerade auf ihre Hochzeit vor.

Nun trat Aleeke langsamen Schrittes, gleichsam eines Schweizer Uhrwerks, auf seine Freunde zu. Langsam, fast ein wenig, als würde seine Stimme durch den Raum schweben, begann er zu sprechen:

„Seid nicht traurig, tut einfach weiterhin das, was ihr schon immer getan habt, denkt an die fundamentalen und ewiglich wahren Werte der wirklich christlichen Nächstenliebe. Verbreitet die Werte der  Normen, Ethik, Moral, Sitte, Anstand und Nächstenliebe, verzeiht wenn sich Eure Hand zur Faust ballen möchte, gebraucht Worte statt Waffen. Bleibt die idealistischen und mutigen Freidenker und lasst euch nicht von eigennützigen und schäbigen Gedanken oder Idealen anderer leiten“.

Wortlos hörten die Freunde ihm zu, als er ein letztes Mal, fast ein wenig resignierend, zu ihnen sagte: „Bitte versprecht mir, alles zu tun, auf dass sich die gleiche Entwicklung meiner Lehren von vor 2000 Jahren nicht wiederholt, dass meine Worte nicht wieder willkürlich für niedere Zwecke, angeblicher stellvertretender Geschäftsführer von mir, verdreht und gegen den Menschen und die christliche Nächstenliebe missbraucht werden.
Jeder Mensch ist eine Kirche für sich selbst, jeder Mensch ist selbst so viel Gott wie er die Werte von Moral Anstand und Nächstenliebe für sich verinnerlicht. Und wer in seinem Herzen kein Gebetshaus findet, dem hilft keine Kathedrale der Welt“.

© by SchVVarzer Peter

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Mord? Oder wohin geht die Kirche

Geschrieben von Liberty City-Team am 6. März 2009

Die katholische Kirche in Brasilien hat die Mutter eines neun Jahre alten Mädchen exkommuniziert, das nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung durch ihren Stiefvater ihre Zwillinge abgetrieben hatte. Auch das Ärzteteam, das sie behandelte, wurde aus der Kirche ausgeschlossen. Trotz der Natur des Falls müsse die Kirche an ihrer Ablehnung der Abtreibungen festhalten, erklärte Erzbischof Jose Cardoso Sobrinho in einem Fernsehinterview.

Erzbischof stellt sich über das Gesetz

Cardoso sagte, der Schwangerschaftsabbruch sei aus Sicht der Kirche ein Verbrechen, und „Gottes Gesetz“ stehe über den Gesetzen der Menschen. Das kleine Mädchen aus dem Bundesstaat Pernambuco war von seinem Stiefvater geschwängert worden und bereits im vierten Monat mit Zwillingen schwanger. Ärzten zufolge hätte die Schwangerschaft das zierliche Mädchen in Lebensgefahr bringen können. Daraufhin nahmen sie gestern die Abtreibung vor.

Gesundheitsminister ist schockiert

Jose Gomes Temporao (Foto: REUTERS) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Brasiliens Gesundheitsminister Temporao kann die Reaktion des Erzbischofs nicht nachvollziehen. ]
Der brasilianische Gesundheitsminister Jose Gomes Temporao reagierte empört: Er sei schockiert über das, was dem Mädchen geschehen sei, und über die Position des Erzbischofs. Abtreibungen sind in Brasilien illegal. Ausnahmen sind möglich, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist, das Kind keine Überlebenschance hat oder die Mutter Opfer einer Vergewaltigung war und die Schwangerschaft noch nicht die 20. Woche überschritten hat.

Jährlich tausende tote Frauen

Der Fall löste in Brasilien eine hitzige Debatte aus. Aufgrund des allgemeinen Abtreibungsverbots lassen nach Behördenschätzungen jährlich rund eine Million Frauen heimlich abtreiben, tausende sterben dabei. Versuche des Gesundheitsministeriums, die Gesetze zu liberalisieren, scheiterten bisher am Widerstand der katholischen Kirche.

Quelle . dpa

Manchmal frage ich mich als bekennender Katholik wohin die Kirche tatsächlich noch gehen will, geht sie vorwärts? Nein in manchen Dingen ist es ein Rückschritt in die Zeit der Inquisition , niemand kann doch ernsthaft , wie in diesem Fall , wollen dass ein 9 jähriges Kind ein Kind bekommt? Noch dazu aus einer Vergewaltigung! Als Christ, nein als Mensch kann ich nur ungläubig den Kopf schütteln und mich fragen was kann ich unternehmen  kann damit dieser Irrsinn ein Ende hat , ich bin zutiefst entsetzt.

Gruß Hartmut

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Hauskauf mit Hindernissen oder das grosse Fressen

Geschrieben von Liberty City-Team am 2. März 2009

Meine Lieblingsehefrau und ich waren unlängst zu einem Esssen eingeladen, wie es irgendwann so üblich ist spricht man über Gott und die Welt und natürlich auch über das Essen.

Zwischensatz:

Einermeiner hat auch einmal einen anständigen Beruf erlernt, ich bin Koch, möchte damit sagen, ich koche , brate, sautiere, schmore usw. alles was sich nicht mehr bewegt und manchmal auch was sich noch bewegt. Meine Affinität zum Kochen geht so weit ,dass ich von meiner Enkeltochter ein vorworfvolles “ Opimausi „  zu hören bekomme, wenn zum Beispiel gerade ein Frosch  unseren Weg kreuzt, die arme Socke :-)

Jetzt wieder zum Tischgespräch:

meine Lieblingsehefrau fühlte sich wieder berufen auf eine meiner Schandtaten hinzuweisen,

vor vielen Jahren wollten wir uns ein Haus kaufen und  terminierten einen Besichtigungstag. So weit so gut. Der Tag der Besichtigung stand an, wir fuhren dort hin, alles verlief harmonisch, bis zu dem Moment als der Hausherr uns voller Stolz auf seinen Dachboden führte. Liebe Leser, bitte , ich bin Koch mit Leib und Seele, was sah ich auf dem Dachboden? Etwa

30/40 Wachteln jeglicher Größe , mein einziger Gedanke :

Mh, lecker! Mein Entsetzen war groß als ich feststellen musste, ich hatte es nicht gedacht, nein , meine Tochter würde jetzt sagen: du hohle Hupe, nein ich hatte es gesagt! Ich hörte noch einen spitzen Schrei aus einer Ecke: raus aus meinem Haus, ich will sie nie wieder sehen, sie Barbar!

Das Haus haben wir natürlich nicht bekommen, ich bekam Hausverbot.

Nun gut, als meine Lieblingsehefrau das beim Essen erzählte kamen natürlich wieder die üblichen Bemerkungen :

Typisch Hartmut, immer nur an das Essen denken!  :-)

Na und?  Ich bin eben ein Gourmet :-) 7778-big-provencalische-wachteln


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Mainzer Fastnacht 2009 – Freude pur …

Geschrieben von Liberty City-Team am 1. März 2009

Noch ein verspäteter Nachschlag in Form von zwei Videos. Die Regenerationszeit bei älteren Menschen dauert halt ein wenig länger. ;-)

Veröffentlicht in Allgemeines, Humor | 3 Kommentare »

 
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